Daten von der langen Geschichte des Bahnhofs Holzwickede
| von | bis | Ereignis |
| 07.12.1835 | Erste Deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth | |
| 01.10.1850 | Bildung eines Komitees für den Bau einer Eisenbahn Dortmund-Soest | |
| 24.06.1851 | 1. Versammlung der Eisenbahninteressenten in Königsborn | |
| 08.07.1851 | 2. Versammlung im Hotel Overweg in Soest | |
| 10.07.1851 | Aufruf zur Zeichnung von Aktien für die „Dortmund-Soester-Eisenbahn" | |
| 07.11.1851 | Bekanntgabe durch den Soester Landrat Florens Heinrich Gottfried von Bockum-Dolffs, dass die Königliche Eisenbahndirektion in Paderborn beauftragt sei, die Vermessung der Bahn durchzuführen | |
| 03.06.1852 | Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) genehmigt mit Erlass (Kabinettsorder) den Bau der Bahnlinie von Dortmund-Hörde über Holzwickede nach Soest | |
| 13.08.1852 | Neuer Aufruf des Komitees zur Aktienzeichnung zum Bau der Bahnlinie | |
| 15.09.1853 | Beginn der Bauarbeiten, erster Spatenstich in Werl | |
| 07.06.1855 | erste Probefahrt auf der neuen Bahnstrecke | |
| 01.07.1855 | Inbetriebnahme der Strecke Dortmund-Holzwickede-Unna-Soest | |
| 07.07.1855 | Festzug zur feierlichen Eröffnung der Strecke von Dortmund nach Soest | |
| 09.07.1855 | um 9:52 Uhr fuhr der erste fahrplanmäßige Zug Dortmund-Holzwickede-Unna-Soest | |
| 17.12.1860 | Erster Halt der Züge in Holzwickede auf der Strecke Dortmund-Soest und Inbetriebnahme des Bahnhofsgebäudes Das Bahnhofsgebäude erhielt 1867 eine Gaststätte und wurde 1899 baulich erweitert | |
| 10.06.1861 | Posteröffnung Holzwickede im Bahnhofsgebäude, (Postexpedition II. Klasse der Oberpostdirektion Arnsberg) Dem Landbestellbezirke der seit dem 1. Juni 1861 neu eingerichteten Postexpedition in Holzwickede sind folgende Ortschaften zugeteilt worden: Zeche Caroline (am Brauck), Hengsen, Kellerholz, Lappenhausen, Opherdicke, Ostendorf, Wickede, Asseln – bisher zum Bestellbezirk Unna gehörig-, und Dudenroth, Hohenleuchte und Rausingen - bisher zum Landbestellbezirke von Aplerbeck gehörig.“ Info von Dr. Eden-Meino Eden | |
| 1861 | Bahnhofsvorsteher Herr Alfter, war auch nebenbei erster Postvorsteher | |
| 1865-66 | Von Sommer 1865 bis Sommer 1866 zählte man am Bahnhof Holzwickede 11.904 ankommende Reisende und 11.240 abfahrende Reisende mit einer Einnahme von 1.851 Reichstalern. | |
| xx.xx.1866 | Das 2. Gleis kam hinzu | |
| 01.04.1867 | Eröffnung der Strecke Holzwickede-Hengstey | |
| 01.07.1870 | Eröffnung der oberen Ruhrtalbahn auf der Teilstrecke Schwerte-Arnsberg | |
| xx.xx.1870 | Wasserturm erbaut | |
| 1873 | Erweiterung des Bahnhofsgebäudes in Holzwickede | |
| 1875 | Holzwickede hatte ca. 1900 Einwohner | |
| 28.04.1884 | Bremser H. Schenk beim Rangieren unter Zug geraten, beide Beine abgefahren, am 30.04.1884 verstorben | |
| 21.11.1884 | Bremser Diedrich Michaelis aus Soest beim Rangieren tödlich verunglückt | |
| xx.11.1884 | Ausschreibung einer Fußgängerüberführung über die Gleise am Bahnhof (im Bereich der heutigen Unterführung) | |
| 1885 | in der Eisenbahnwerkstatt arbeiteten 46 Arbeiter, 1 Vormann, 1 Schmied, 1 Schreiner, 20 Schlosser, 3 Handarbeiter, 8 Wagenrevisoren, 12 Putzer | |
| 16.01.1886 | "Lehrerin Fräulein Elisabeth Koberg aus Opherdicke wurde beim Überqueren der Gleise von einem Güterzug erfasst und getötet. Sie kam mit dem Nachtzug aus Schwerte um 22.40 Uhr in Holzwickede an und wollte in Begleitung ihrer jüngeren Schwester nach Opherdicke. Dazu mussten sie die beiden gefährlichen Bahnübergänge passieren, diese waren geschlossen. Nach einer Wartezeit von 8 bis 10 Minuten bei grimmiger Kälte und Schnee öffnete der Weichensteller die Barriere, kaum waren Sie einige Schritte gegangen, wurden sie von einem rangierenden Güterzug überrascht und trotzdem der diensthabende Beamte, die Gefahr bemerkend, mit größter Gefahr für sein eigenes Leben unter fortwährenden Warnungsrufen hinzusprang, gelang es Frl. Koberg doch nicht mehr zu entkommen; sie wurde erfasst und überfahren. Die Schwester konnte noch eben früh genug zurückspringen. Die Bahn wird für die hinterbliebenen Verwandten von Frl. Koberg, deren Ernährerin diese war, nach Lage der Sache unzweifelhaft einzutreten haben." Bericht Hellweger Anzeiger 16.01.1886 | |
| 1888 | Bau der Umladehalle in Holzwickede | |
| 1899 | Umbau und Erweiterung des Bahnhofsgebäudes in Holzwickede | |
| 07.01.1900 | 1. Gründungsversammlung des BSW im Bahnhof Holzwickede (Bahn Sozialwerk) 1. Vorsitzender: Stationsvorsteher l. Klasse Pietschmann | |
| 1900 | Holzwickede war bereits zu einem beachtlichen Knotenpunkt herangewachsen (über 1000 Beschäftigte bei der Bahn in Holzwickede) | |
| 1907 | Holzwickede gehört zur Königlichen Eisenbahndirektion Elberfeld (KED) | |
| April 1907 | Die 60 Meter lange Fußgängerbrücke über die Bahngleise war bei Glatteis gefährlich und nützte den Fuhrwerken in keiner Form. Im April 1907 tätigten der Eisenbahnminister Breitenbach aus Berlin (kam mit Extrazug nach Holzwickede), der Präsident der Eisenbahndirektion Elberfeld, Herr Höft und der Oberbahnhofsvorsteher Robert Schöller eine Ortsbesichtigung mit dem Ergebnis zur Planung einer Unterführung mit zwei Brücken unter den ca. 8 Gleisen (bedingt auch durch Zechengleisabgang und Rangiergleise). Baubeginn Juli 1910 Fertigstellung Oktober 1911 und das ohne moderne Baufahrzeuge und ohne Computertechnik. Info von Dr. Eden-Meino Eden | |
| 1909 | im Jahre 1909 wurden 134.554 Fahrkarten verkauft, im Güterverkehr im Empfang 66.660 Tonnen und im Versand 659.469 Tonnen | |
| 01.07.1910 | xx.10.1911 | Bau der Unterführung am Bahnhof |
| 1910 | im Jahre 1910 wurden 140.667 Fahrkarten verkauft, (gegen 134 554 im Vorjahr) im Güterverkehr im Empfang 78.615 Tonnen (65660) und im Versand 693.965 (659 469) Tonnen, 837 Stück Großvieh und 3.514 Stück Kleinvieh wurden empfangen, 238 Stück Groß- und 989 Stück Kleinvieh wurden versandt. Frachtbriefe wurden im Empfang 20.961 und im Versand 52.816 abgefertigt | |
| 1910 | 1912 | Aufschüttung eines Ablaufberges östlich der heutigen Firma Montanhydraulik an der Morgenstraße (heute Montanhydraulik Straße) |
| 27.02.1911 | Bei dem Bau der hiesigen Eisenbahnunterführung, bei welchem zur Ausschachtung von Erdmassen eine Baggermaschine verwendet wird, riß an dieser plötzlich der Strick. Der losgerissene Kasten traf einen Arbeiter derartig an Kopf und Rückgrat, daß er schwer verletzt dem Krankenhaus zugeführt werden musste. (Bericht Hellweger Anzeiger) | |
| ? | Abbruch der eisernen Fußgängerbrücke über die Gleise | |
| 01.04.1920 | Staatsbahnen der 8 deutschen Eisenbahnländer gehen auf das Deutsche Reich über | |
| 1924 | Beim Bahnhof Holzwickede arbeiteten 1098 Bedienstete: 345 beim Bahnhof, 122 bei der Bahnmeisterei 1 (Bm), 71 bei der Bahnmeisterei 2 (Bm), 222 bei der Güterabfertigung (Ga), 338 beim Betriebswerk (Bw) | |
| 1928 | Beim Bahnhof Holzwickede arbeiteten 844 Bedienstete, 174 beim Bahnhof, 115 bei der Bahnmeisterei 1 (Bm), 66 bei der Bahnmeisterei 2 (Bm), 437 bei der Güterabfertigung (Ga), 226 beim Betriebswerk (Bw) | |
| 1928 | der Bahnhof hat 8 Stellwerke, 4 Ablaufberge und 844 Beschäftigte | |
| 01.09.1930 | Holzwickede gehört zur Reichsbahndirektion (RBD) Wuppertal | |
| 12.10.1930 | 30 jähriges Jubiläum des RSW/BSW (Reichsbahn- bzw. Bundesbahn Sozialwerk) | |
| 1935 | Baubeginn Stellwerk Hz | |
| 1936 | Inbetriebnahme Stellwerk Hz | |
| 1938 | der Jahres-Güterumschlag beträgt 400.000 Tonnen | |
| 16.05.1943 | 17.05.1943 | Bombenangriff auf die Möhnetalsperre, dadurch im Wasserturm kein Wasser mehr für die Lokomotiven |
| 12.09.1944 | 5 Bomben in Gleisnähe, Leitungsschäden und 1 Mietwohnhaus beschädigt | |
| 11.11.1944 | Bombe auf Streckengleis, Gleis verschüttet, Leitungen zerstört | |
| 13.02.1945 | Tieffliegerangriff auf Stellwerksbezirk Hn, Gebäudeschäden und Schäden an Wagen, 1 Eisenbahner verwundet | |
| 1945 | bei der Umladehalle arbeiteten 450 Arbeiter, davon etwa 200 Zwangsarbeiter | |
| 22.02.1945 | Personenzug P 481 mit Bordwaffen beschossen; Lok unbrauchbar, 1 Eisenbahner verletzt, Rangierlok durch Bordwaffen unbrauchbar geschossen | |
| 03.03.1945 | durch Bombenabwurf in Gleisnähe alle Freileitungen stark beschädigt | |
| 09.03.1945 | Bombentreffer zwischen den Gleisen 14/15, 50 und 53, sechs beladene Wagen stark, 20 beladene Wagen leicht beschädigt | |
| 16.03.1945 | Rangierlok mit 61 Treffern aus Bordwaffen unbrauchbar geschossen | |
| 18.03.1945 | Bombenabwurf auf Gleis 1 und 4, Volltreffer auf Baubude, Leitungsschäden | |
| 19.03.1945 | Angriff mit Bordwaffen auf Treibstoffzug; Lok beschädigt, 1 Eisenbahner verwundet | |
| 20.03.1945 | Angriff auf Personenzug P 3064 mit Bordwaffen, Lok, 3 Personenwagen und Blockstelle Liedbach beschädigt, 2 Eisenbahner verwundet | |
| 22.03.1945 | Bombenabwurf auf Bahnhofstraße und Unterführung, Aufgang zum Bw und Lokleitung beschädigt. Tieffliegerangriff mit Bomben und Bordwaffen. Gleis 1, 2 und 4 südlich, sowie 1 und 2 nördlich unbefahrbar. Telegrafen und Fernsprechleitungen zerstört, 3 O-Wagen ausgebrannt, viele Wagen durch Bordwaffen beschädigt. 1 Eisenbahner schwer, 4 weitere leicht verletzt. | |
| 23.03.1945 | Großangriff von Bomberverbänden mit Spreng- und Brandbomben. Gesamte Betriebs- und Verkehrsanlagen erheblich, z.T. total zerstört. Schwerster Bombenangriff auf Holzwickede. 1 Güterbodenarbeiter wurde getötet, und 10 verletzt, weit über 800 von ca. 1500 Waggons brannten aus, 300 Wagen total vernichtet. Wegen Wassermangel keine Brandbekämpfung. Betrieb- und Verkehr undurchführbar und erst nach größeren Wiederherstellungsarbeiten wieder möglich. FD-Gleise (Fern Schnellzug) Schwerte-Unna und Streckengleis Dortmund-Holzwickede völlig zerstört. Sämtliche Gleise vom westlichen Ende bis Stellwerk Hn auf der Nordseite und alle Gleise auf der Südseite unbefahrbar. Eisenbahnbaracke, Posten 163a Aufsichtsgebäude am Bahnsteig, Aufenthalts- und Waschräume des Zugbegleitpersonals und der Rangierer auf dem Bahnsteig, Geschäftszimmer der Bm, Basa-Raum, Unterrichtsraum, Stellwerksschlosserei, Schreinerei und Lagerräume der Bm, Umladehalle mit sämtlichen Gebäuden und Anlagen völlig zerstört. Empfangsgebäude, Bahnhofskasse, Fka, Wartesäle, Stellwerk Hz, Ho, Hno, Hw die Ga, Warnschutzraum erheblich beschädigt. Der Luftangriff dauerte ca. 55 Minuten. | |
| 31.03.1945 | Aufnahme eines eingleisigen Betriebs auf der Strecke Schwerte-Holzwickede-Unna-Hemmerde. | |
| 06.04.1945 | Provisorische Betriebsaufnahme auf der Strecke Dortmund-Holzwickede-Unna | |
| 07.04.1945 | Flakzug wird von 2 Fliegern angegriffen; Lok durch 30 Treffer betriebsunfähig | |
| 08.04.1945 | Explosion eines mit schweren Schiffsgranaten (38cm) und Seeminen beladenen Güterzuges nach Beschuss durch feindliche Jagdbomber mit Bordwaffen in Höhe der Blockstelle Liedbach/Posten 184 | |
| 12.04.1945 | Einmarsch der Amerikaner | |
| 01.10.1945 | Holzwickede von Reichsbahndirektion (RBD) Wuppertal nach RBD Essen | |
| 13.01.1946 | Neugründung des Bundesbahnsozialwerks (BSW) (damals Reichsbahnsozialwerk) 1. Vorsitzender: Leiter des Bw August Merz | |
| xx.04.1946 | Umladehalle wieder in Betrieb | |
| 04.08.1946 | Zweigleisiger Betrieb auf der Strecke Holzwickede-Unna | |
| 06.01.1947 | Behelfsstellwerk Hn in Betrieb genommen | |
| 31.08.1949 | Auflösung der Stationskasse | |
| 13.12.1951 | Gründung der Bundesbahndirektion (BD) Essen | |
| 13.10.1952 | Inbetriebnahme der Brücke über die Bahnunterführung Nordstraße | |
| 01.05.1953 | Auflösung des Bahnbetriebswagenwerk (Bww) | |
| 01.10.1953 | Auflösung des Bahnbetriebswerk (Bw) | |
| 01.10.1954 | Auflösung der Bahnmeisterei (Bm) | |
| 24.04.1955 | ein verloren gegangener Puffer brachte um 3:55 Uhr einen aus Richtung Schwerte kommenden Güterzug zum Entgleisen | |
| 09.07.1955 | 100 jähriges Bestehen der Strecke Dortmund-Soest | |
| 10.07.1955 | Festakt der BD Essen in Holzwickede zum 100 jährigen Bestehen der Strecke Dortmund-Soest mit großem Umzug durch die Gemeinde | |
| 1955 | Bahnmeister Bundesbahnamtmann Friedrich Böckmann, erhielt 1955 das Bundesverdienstkreuz für den | |
| 10.06.1958 | 06.09.1958 | Wasserturm am Bahnhof abgebrochen |
| 1958 | Abbruch der Signalbrücke am Bahnhof | |
| xx.05.1959 | Zugbegleitpersonal (Zub) beim Bahnhof Holzwickede zum Fahrplanwechsel aufgelöst | |
| 20.06.1960 | Auf der Strecke Holzwickede-Schwerte (R) kurz vor dem Ostberger Tunnel in Höhe der Blockstelle Heide rammte ein Güterzug einen Personenzug. 10 Waggons entgleisten, Personen kamen nicht zu Schaden | |
| 28.05.1961 | Umstellung der Umladehalle von 3 Schichten auf einschichtigen Betrieb | |
| 27.05.1962 | Zugbildung für Eilgut Dg und Ne aufgehoben (Dg=Durchgangsgüterzug, Ne= Naheilgüterzug) | |
| 28.05.1963 | Umladehalle geschlossen | |
| 22.08.1963 | 31.05.1964 | Umbau wegen Elektrifizierung; Erneuerung sämtlicher Gleis- und Signalanlagen |
| 16.12.1963 | Stellwerk Ho beim Umbau vollständig zerstört der Diensthabende Bom (St) Karl Bäcker schwer verletzt. Als Ersatz wurde ein ausrangierter Wagenkasten als Behelfsstellwerk auf einen Sockel gestellt | |
| 09.03.1964 | Schrankenposten 163 aufgehoben | |
| 29.05.1964 | Strecke Köln-Wuppertal-Holzwickede-Hamm elektrifiziert | |
| 05.09.1964 | Stellwerk Hno abgebrochen | |
| xx.09.1964 | Gleisanlagen im Bereich Stellwerke Hn und Hno zurückgebaut | |
| 08.10.1966 | schwerer Unfall in Dortmund-Aplerbeck, der Gdg 6486 (Großgüterwagenzug) fuhr auf den vor dem Haltesignal wartenden Gdg 6940 auf. | |
| 11.12.1970 | Strecke Dortmund-Holzwickede-Soest elektrifiziert | |
| 01.10.1971 | Am 01.10.1971 hat ein Großbrand den wiederaufgebauten Güterschuppen der Bahn an der Stehfenstraße vernichtet. | |
| xx.05.1972 | Änderung der Streckennummern bei der DB Strecke Dortmund-Holzwickede-Soest von 232a in 342, Strecke Hamm/Soest-Holzwickede-Hagen von 228 in 400 | |
| 09.06.1973 | Einführung des „Auto im Reisezug“ Verkehrs Köln-Deutz-Holzwickede-Niebüll-Westerland mit Verladestation in Holzwickede am östlichen Ende des Bahnsteigs in Richtung Unna | |
| 01.01.1975 | Auflösung der Güterabfertigung (Ga) | |
| 15.01.1977 | in der Fahrkartenausgabe wurde ein Mikrofilmlesegerät zur Ermittlung freier Termine und Hotelplätze für Pauschalreisen für TUI, Hummel und Ameropa. Dieses Gerät gab es zu der Zeit in der näheren Umgebung nur in Hamm und Dortmund. Das hing mit den guten Umsätzen der Fahrkartenausgabe zusammen | |
| xx.02.1978 | Errichtung des neuen Gleisbildstellwerks „Hz“ | |
| 01.06.1978 | Der Bahnhof Holzwickede wurde als selbstständige Dienststelle aufgelöst und dem Bahnhof Unna angegliedert (zugleich Ga und Bf Unna mit Bf Holzwickede und Bf Bönen zur Dienststelle mit vereinigtem Dienst zusammengefügt | |
| 03.11.1980 | eine entgleiste E-Lok. 141-331-9, verursachte für 3 Tage erhebliche Verspätungen im Zugverkehr | |
| 30.04.1986 | Fußgängertunnelerweiterung zwischen den Bahnsteigen Gleis 4/5 und 2/3 beendet (begonnen am 19.11.1985) | |
| 05.09.1986 | Fertigstellung der Park & Ride Anlage an der Bahnhofstraße | |
| 07.09.1986 | Beendigung des „Auto im Reisezug“ Verkehrs | |
| 23.02.1987 | Unfall zwischen Unna und Holzwickede: Eine einzelne E-Lok fuhr auf den haltenden D 2836 Flensburg-Köln (27 Verletzte, Sachschaden 1,1 Millionen) Zu dem Unglück war es am Montagmorgen gegen 4:24 Uhr gekommen. Während dem DB Mitarbeiter im Stellwerk Unna von der Staatsanwaltschaft Dortmund vorgeworfen wird, in mehrfacher Hinsicht bei Signalgebungen fahrlässig und pflichtwidrig gehandelt zu haben, trifft den Hagener Lokführer der Vorwurf, mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille angetrunken gewesen zu sein. Gegen beide DB Mitarbeiter wurde Anklage erhoben. | |
| 28.02.1991 | Schließung der Fahrkartenausgabe (Fka) und gleichzeitige Einstellung des Expreßgutverkehrs und der Reisegepäckbeförderung | |
| 02.06.1991 | Einführung der City-Bahn auf der Strecke Dortmund-Lippstadt über Holzwickede-Unna-Soest | |
| 01.01.1992 | Bahnhof Unna als selbstständige Dienststelle aufgelöst und dem Bahnhof Hamm (W) Rbf angegliedert; somit gehört Holzwickede seit diesem Tage zum Bahnhof Hamm (W) Rbf | |
| 31.05.1992 | Erneute Änderung der Streckennummern wegen Einbeziehung der DR, Strecke 342 in 431 und Strecke 400 in 455 umbenannt | |
| 01.07.1993 | Einführung der neuen Postleitzahl 59439 für Holzwickede, vorher 4755 | |
| 01.01.1994 | Gründung der Deutschen Bahn AG somit Auflösung der Dienststellenebene bisheriger Prägung z.B. Geschäftsbereich Netz, Personenbahnhöfe, Fernverkehr | |
| 17.10.1994 | Nach 134 Jahren Beginn der Bauarbeiten zum Abriss des Bahnhofsgebäudes | |
| 13.09.1995 | Der Stadtexpress Soest-Dortmund entgleiste kurz nach 19 Uhr nur wenige Meter vor dem Bahnhof Holzwickede. So etwas passiert in 1000 Jahren einmal meint Manfred Pietschmann, Pressesprecher der Bahn AG in Essen. Was war passiert? Ein komplettes Eisenrad samt Kranz hatte sich gelöst. Die E-Lok der Baureihe 141 entgleiste rund 150 Meter vor dem Bahnsteig, die Waggons blieben auf den Schienen. | |
| 07.05.1997 | Brennende Lok in lief in Bahnhof ein. Eine Lok der Baureihe 141 379-8 hatte auf der Fahrt von Hamm nach Köln zwischen Unna und Holzwickede Feuer gefangen. Der Wendezug wurde zum Zeitpunkt des Unglücks vom Steuerwagen aus gefahren. Als das Feuer ausbrach machte sich der Lokführer sofort auf den Weg vom Steuerwagen zur Lok, Er versuchte erfolgreich das Feuer in den Griff zu bekommen, sagte Manfred Pietschmann Pressesprecher der Bahn AG in Essen. Eine andere Lok schleppte den Zug in den Bahnhof. Da war das Feuer schon weitgehend gelöscht, so Pietschmann. Der Zug konnte mit einstündiger Verspätung weiterfahren. | |
| 01.06.1997 | Beginn der Bauarbeiten zum Erhöhen des Bahnsteigs und Einrichtung des DBPlusPunktes (moderner Warte- und Informationspavillon) | |
| 1998 | neue Bezeichnung für den Geschäftsbereich Fernverkehr, jetzt „DB Reise & Touristik, Deutsche Bahn Gruppe“ | |
| 1999 | wiederum eine neue Bezeichnung durch die AG, jetzt „DB Reise & Touristik AG“ | |
| 11.06.2000 | Erweiterung mit Bus-Haltestelle beendet (begonnen 16.12.1997)
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| 21.01.2003 | ICE erfasst Jungen: Tod in Unfallklinik. Ein tragischer Unfall ereignete sich am Nachmittag auf dem Holzwickeder Bahnhof: Gegen 15:15 Uhr wurde ein 15 jähriger von einem ICE erfasst. Der Jugendliche aus Unna verstarb zwei Stunden später in der Dortmunder Unfallklinik. Um den Zug nach Unna noch zu erreichen, überquerte er die Gleise und übersah den einfahrenden ICE | |
| 2003 | Hinzufügen der Aufschrift: „Flughafen Dortmund“ bei den Bahnhofsschildern und am Stellwerk Hz (vom Bahnhof zum Flughafen Dortmund und zurück fahren kostenlose Pendelbusse) | |
| 30.08.2005 | Entfernen des Anschlussgleises zum Lager der Firma Karstadt an der Stehfenstraße | |
| 16.12.2007 | Das Fahrdienstleiter Stellwerk Hz wird geschlossen. Ab sofort wird der Zugverkehr von Hagen ferngesteuert. Seit diesem Tage verrichtet kein Eisenbahner mehr seinen Dienst in Holzwickede. | |
| 12.03.2008 | der Bahnsteig an Gleis 2 und 3 wurde ein wenig renoviert (neue Bänke, neue Aushangkästen) | |
| 2008 | Umbau der südlichen Einfahrt der Unterführung | |
| 14.12.2008 | zum neuen Fahrplan 2008/09 übernimmt die Eurobahn die Strecke
Die Züge werden von Triebwagen des Typ FLIRT (flinker leichter integraler Regionaltriebwagen) gefahren, Hersteller Stadler Pankow GmbH, Höchstgeschwindigkeit 160 km/h, | |
| 27.10.2009 | Am Bahnhof wurden die Fahrkartenautomaten der neuesten Generation aufgestellt.
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| 13.12.2009 | Mittlerweile stehen jetzt auch wieder auf jedem Bahnsteig 2 neue andere Automaten deren Bedienung einfacher aussieht. Bild 1, Bild 2 | |
| 13.12.2009 | seit heute wird die Linie RE 13 auch von der Eurobahn betrieben, die Kleinstaaterei wie in den 50er Jahren macht auf der Schiene weitere "Fortschritte" | |
| 26.06.2011 | Einweihung der Fußgängerbrücke (Carolinenbrücke) über die Gleise, sie führt von der Hauptstraße hinter der "Feme" zur Rausinger Straße im Norden. | |
| 22.09.2014 | Beginn der Umbauarbeiten am Bahnhof, Dauer ca. bis Herbst 2015. Leider sind die Bauarbeiten jetzt im April 2017 noch nicht beendet, | |
| 04.08.2017 | 110 Reisende sitzen zwei Stunden fest. Regionalzug bleibt zwischen Holzwickede und Unna liegen. In dem Regionalzug von Holzwickede nach Unna befanden sich 110 Reisende, darunter auch eine Schülergruppe. Die Feuerwehr kümmerte sich in dem Zug um die Reisenden und vergewissrte sich das niemanden etwas passiert ist. Nach knapp 2 Stunden wurden die Reisenden in einen anderen Regionalzug umgesetzt, der auf dem parallel verlaufenden Gleis bereitgestellt wurde. (Bericht Hellweger Anzeiger vom 04.08.2017) | |
| 18.12.2017 | 3,1 Millionen Euro in den Bahnhof investiert. Von Septemberf 2014 bis Dezember 2017 dauerten die Modernisierungsarbeiten. Die feierliche Inbetriebnahme ist nun erfolgt. (Bericht Hellweger Anzeiger Unna/Holzwickede vom 18.12.2017) | |
| 23.03.2018 | Dass die Deutsche Bahn am Holzwickeder Bahnhof mit in die Personenunterführung eindringendem Regen zu "kämpfen" hat ist schon lange bekannt. Jetzt führte das Regenwasser dazu, das die Treppenanlage gesperrt werden musste. Die Minustemperaturen sorgten dafür, das sich auf den Stufen eine Eisschicht bildete. Es bestehe daher Unfallgefahr. Daher wurde die Treppenanlage gesperrt. | |
| Okt. 2018 | die letzten Gebäude am Bahnhof wurden abgerissen. Es waren die ehemaligen Werkstätten der Signalmeisterei (Sigm) und die Schuppen für den Elektro Karren | |
| 27.09.2023 | Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn beschloss die Verschmelzung von DB Netz und DB Station&Service zur DB InfraGO in seiner turnusmäßigen Sitzung am 27. September 2023. | |
| 09.11.2024 | Bahn setzt Reparatur fort: Bahnhofsrampe wieder beleuchet. Reisende mussten ca. 100 Meter durchs Dunkle gehen. Nun hat die Deutsche Bahn weitere Defekte an der Beleuchtung repariert |

